Zum Ende des Jahres 2012 droht erneut die Verjährung von Millionen von Nachzahlungsansprüchen: Alle Ansprüche auf Nachzahlung aus kapitalbildenden Lebensversicherungen, die im Jahr 2009 gekündigt worden sind, werden zum 31.12.2012 verjähren. Die neuen BGH-Urteile legen fest, dass bei Kündigung und vorzeitiger Vertragsbeendigung der Rückkaufswert auch insbesondere auch bei kurzer Vertragslaufzeit einen Mindestbetrag in Höhe der Hälfte der eingezahlten Beiträge nicht unterschreiten darf. Tatsächlich ist dieser Mindestbetrag bei einem Großteil der in der Vergangenheit gekündigten Lebensversicherungen zum Teil erheblich unterschritten worden. Eine Verjährung der Nachzahlungsansprüche kann nur verhindert werden, indem die Ansprüche gegenüber den Versicherern noch in diesem Jahr geltend gemacht werden.
Kunden, die ihre Lebensversicherungsverträge bei dem Deutschen Ring, der Generali und der ERGO gekündigt haben, können jetzt Nachzahlungen einfordern. Im Frühjahr 2013 wird ein entsprechendes Urteile gegen die Allianz erwartet.
Zum Hintergrund: Bei Kündigung eines Lebensversicherungsvertrages verliert der Kunde Geld. Die Versicherer verrechnen regelmäßig Abschlusskosten und Stornogebühren mit den eingezahlten Prämien, so dass bei einer Kündigung insbesondere in den ersten Vertragsjahren oft keine oder nur sehr geringe Rückkaufswerte ausgezahlt werden. Der Bundesgerichtshof hat in seinen neuen Urteilen die Klauseln der Versicherer zur Abschlusskostenverrechnung und zum Stornoabzug für unwirksam erklärt.
Die Versicherer werden allerdings nur auf Anforderung der Kunden tätig und berechnen die Ansprüche nicht automatisch nach. Beauftragen Sie daher uns mit der Durchsetzung ihres Nachzahlungsanspruches; wir bearbeiten Ihren Anspruch schnell, effizient und ohne Kostenrisiko.
Private Rentenversicherungen sind wieder gefragt, aber durch die Wirtschaftskrise wird das Rentenversprechen der Versicherungen auch nicht ausreichen um die Lücke zwischen gesetzlicher und privater Rentenversicherung zu schließen. Zum Artikel
Manager Magazin.de 6 Mai 2009
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Rahmen einer Neuregelung der Bausparkassenverordnung die bisherigen Höchstbeträge für Bauspardarlehen der allgemeinen Preissteigerung angepasst. Künftig ist es den Baussparkassen erlaubt Darlehen in Höhe von 30.000 Euro ohne Eintragung einer Grundschuld zu vergeben. In der bisherigen Praxis war dies nur bis zu einem Betrag von 5000, 10.000 oder 15000 ohne Grundpfandrecht möglich.
JurForce Team 6 Mai 2009
Durch die Wirtschaftskrise ist die Zahl der Neuabschlüsse von Lebens- und Rentenversicherungen stark rückläufig und der Verkaufsdruck der Vertreter steigt. Die Versicherungen reagieren und greifen zu Rechentricks um Ihre Produkte weiterhin gut verkaufen zu können. Zum Artikel
Handelsblatt.com 3 Mai 2009
Achtung die Zeiten für Verjährungsansprüche bei Lebensversicherungen haben sich verändert! Statt die bisher übliche 5 jährige Verjährungsfrist, gelten nun die im Bürgerlichen Gesetzbuch verankerten einheitlichen Verjährungsfristen von 3 Jahren. Einzige Ausnahmeregelung: Für die vor 2008 abgeschlossen Verträge beginnt die neue Dreijahresfrist erst ab dem Januar 2008
JurForce Team 24 April 2009
Das Problem der privaten Altersvorsorge: Die gesetzliche Rente reicht nicht aus und den Millionen privaten Rentenversicherungsverträgen drohen in den kommenden Jahren niedrige Erträge oder sogar Verluste. Zum Artikel
Sueddeutsche.de 23 April 2009
Wer als Anleger auf Aktienfonds setzt der hat in den vergangenen Monaten eine Menge einstecken müssen. Kunden von Lebensversicherungen hatten dagegen noch einen kleinen Vermögenszuwachs zu verzeichen. Das wird sich in den kommenden Jahren aber nicht fortsetzten, da zukünftig über Jahre hinaus mit weiter sinkenden Renditen bei Lebensversicherungen zu rechnen ist. Zum Artikel
Manager Magazin.de 22 April 2009
Bankmitarbeiter und Versicherungsberater bieten Ihren Kunden verstärkt Rentenversicherungen mit einem garantiertem Zinssatz von 2,5 % an und werben mit steuerlichem Vorteil durch die Absetzbarkeit der Monatsbeiträge. Vorsicht ist geboten, den die versprochene Rendite ist oft so nicht richtig. Zum Artikel
Stern.de 20 April 2009
Die Kosten sind zu hoch, die Renditen schmelzen in der Krise dahin. Die Versicherungspolicen Verkäufer sind trotz Wirtschafts & Finanzkrise unterwegs wenn auch etwas leiser als zuvor. Die Rendite -Versprechen vieler von Ihnen sind allerdings die alten geblieben. Zum Artikel
Sueddeutsche.de 17 April 2009